Industrial Engineering

Ziehen Sie die Fäden zum Unternehmenserfolg -

als Industrial Engineer!

Wer konkurrenzfähig sein will, muss Produktentwicklung, Arbeitsvorbereitung und Fertigung bis hin zur Qualitätssicherung vernetzt denken und wirtschaftlich umsetzen können. Als Bindeglied zwischen technischem und wirtschaftlichem Management können Industrial Engineers daher wesentlich zum Erfolg eines Unternehmens beitragen. Die Hauptaufgabe der Industrial Engineers liegt in der permanenten Kontrolle aller fertigungsnahen Prozesse. Das Ziel lautet dabei: Effizienz steigern!

Trends und Wandel in der Branche

Die Herausforderungen für das produzierende Gewerbe und die Industrie haben sich in den letzten Jahren geändert: Die zunehmende Automatisierung und Globalisierung erfordert etwa das Implementieren neuer Prozesse oder Restrukturierungsmaßnahmen. Das ist unerlässlich, um weiterhin rasch auf Kundenwünsche reagieren zu können und sich im Wettbewerb zu behaupten. Eine zunehmende Vernetzung und ein hohes Maß an Flexibilität in der Fertigung und ihren vorgelagerten Prozessen der Arbeitsvorbereitung und Produktentwicklung ebnen den Weg zu diesem Ziel. Industrial Engineering ist richtungsweisend für Wachstum und Konkurrenzfähigkeit eines modernen Unternehmens im globalen Wettbewerb.

Berufsaussichten

Vor dem Hintergrund zunehmend komplexer Geschäftsprozesse und der Notwendigkeit, diese optimal aufeinander abzustimmen, haben Industrial Engineers eine hervorragende Zukunftsperspektive. Unternehmen brauchen Industrial Engineers, um ihre Betriebsorganisation zu optimieren und neue Technologien zu implementieren. Sie müssen dabei nicht nur in technischer Hinsicht wissen, wo es langgeht. Menschen und Projekte effizient zu führen und zu organisieren, gehört ebenso zu den Aufgaben dieser gefragten Berufsgruppe.

Bildungspfad Industrial Engineering im Detail

Dieser Bildungspfad zeigt das Beispiel einer aussichtsreichen Entwicklung vom Lehrling bis zur/zum Akademischen Industrial Engineer. Erster Schritt auf diesem Karriereweg ist die duale Ausbildung aus Lehre und Berufsschule, beispielsweise im Beruf Maschinenbau. Nach erfolgreicher Lehrabschlussprüfung wird der Lehrling zur Fachkraft. Unterstützend dazu bieten die WIFIs entsprechende Vorbereitungslehrgänge an.

In einem weiteren Ausbildungsschritt haben Fachkräfte die Möglichkeit, die Meisterprüfung bzw. Befähigungsprüfung abzulegen. Vorbereitende, nicht verpflichtende Kurse dazu werden ebenfalls in den WIFIs angeboten.

Die Meisterprüfung bzw. Befähigungsprüfung berechtigt ihre Absolventinnen und Absolventen (in Kombination mit einer wirtschaftstheoretischen Fachprüfung – der Unternehmerprüfung) zum Führen eines Meistertitels und zur selbständigen Ausübung eines Gewerbes, d.h. zur Betriebs- oder Firmengründung.

Fachkräfte, die nicht an einer selbständigen Tätigkeit interessiert sind, haben nach einigen Jahren einschlägiger Berufspraxis die Möglichkeit, die WIFI-Werkmeisterschule, etwa jene für Maschinenbau – Betriebstechnik, zu besuchen.

Wer über eine facheinschlägige berufliche Qualifikation und mehrjährige Praxiserfahrung verfügt, kann – ohne Matura – den 4-semestrigen, berufsbegleitenden Universitätslehrgang Industrial Engineer starten, der von der TU Wien in Kooperation mit dem WIFI angeboten wird. Absolventen und Absolventinnen führen die Bezeichnung „Akademische/r Industrial Engineer“.

Diese Stärken erleichtern Ihnen das Fortkommen auf diesem Bildungsweg:

  • Flexibilität
  • Einsatzfreude
  • Verantwortungsbereitschaft
  • Gewissenhaftigkeit
  • Teamfähigkeit
  • Technischen und naturwissenschaftliches Verständnis
  • Fingerfertigkeit und Handgeschicklichkeit
  • Logisches und analytisches Denken

 

Ihr Start in den BildungspfadIhr Start in den Bildungspfad 

Bringen Sie sich in Position für eine Schlüsselfunktion – diese Ausbildungen unterstützen Sie bei Ihrem Vorhaben:

Als Fachkraft mit Lehrabschluss Maschinenbau arbeiten Sie bei Gewerbe- oder Industriebetrieben.

Sie

  • kennen Eigenschaften, Be- und Verarbeitungsmöglichkeiten von Werkstoffen und Hilfsstoffen,
  • können Werkstoffe manuell und maschinell bearbeiten, z. B. Drehen, Fräsen, Schneiden, Biegen, Schmieden, Schweißen,
  • sind in der Lage, technische Unterlagen wie z. B. Skizzen, Zeichnungen, Bedienungsanleitungen zu lesen, anzuwenden und selbst anzufertigen,
  • können branchenübliche Werkstücke und Bauteile herstellen, zusammenbauen, einstellen und prüfen
  • wissen über Oberflächenschutz und Wärmebehandlung von Werkstoffen Bescheid
  • sind im richtigen Umgang mit elektrischem Strom, Hydraulik und Pneumatik vertraut,
  • haben das Know-how, um mit betrieblicher Hard- und Software zu arbeiten.

Als Werkmeisterin bzw. Werkmeister im Bereich Maschinenbau qualifizieren Sie sich für mittlere Führungsebenen in Industrie- und Gewerbebetrieben.

Sie können

  • Aufgaben der Planung, Organisation und Kontrolle auf Ihrem Fachgebiet selbständig bewältigen,
  • Lehrlinge ausbilden,
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sinne moderner Managementmethoden führen und unterstützen,
  • Kostenbewusstsein entwickeln,
  • Übersicht über Maßnahmen der Arbeitssicherheit und der Umweltschonung beweisen,
  • sich selbständig im Fachgebiet und im betrieblichen Umfeld weiterbilden und dadurch erworbenes Wissen ständig aktualisieren.
  • neben Ihrer technischen Expertise auch Managementfunktionen wahrnehmen.

Als Meisterin bzw. Meister im Bereich Maschinenbau qualifizieren Sie sich für mittlere Führungsebenen in Industrie- und Gewerbebetrieben. Ebenso haben Sie die Berechtigung, Ihr eigenes Unternehmen zu gründen.

Sie können

  • Ihr eigenes Unternehmen gründen und dieses nach fachlichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten leiten,
  • Meistertätigkeiten im Betrieb, in der technischen Administration oder in der Qualitätssicherung wahrnehmen,
  • Anlagen planen, konstruieren, kalkulieren, herstellen (lassen), instandhalten, betreiben und warten,
  • Betriebseinrichtungen auswählen und deren Wartung und Instandhaltung sicherstellen,
  • Lehrlinge ausbilden,
  • Managementfunktionen wahrnehmen.

Als Absolventin bzw. Absolvent des Universitäts-Lehrganges Akademische/r Industrial Engineer sind Sie in einem Unternehmen des produzierenden Gewerbes oder der Industrie tätig und übernehmen wichtige Aufgaben an der Schnittstelle von technischem und wirtschaftlichem Management. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: konzeptive Tätigkeiten wie Prozessmanagement oder Arbeitsvorbereitung, aber auch speziellere Bereiche wie die Qualitätssicherung, das Controlling oder die Logistik gehören dazu.

Sie können

  • Projekte im Prozessmanagement oder in der Arbeitsvorbereitung entwickeln und deren Umsetzung sicherstellen,
  • erfolgreich Restrukturierungsmaßnahmen planen und umsetzen,
  • Managementpositionen in Bereichen wie Qualitätssicherung, Controlling oder Logistik übernehmen,
  • Teams führen.
[General.ScrollToPageTop_de-DE]