Entsorgungs- und Recyclingfachkraft

Attraktive Jobzukunft in der Kreislaufwirtschaft 

Bild Entsorgungs- und Recyclingfachkraft

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was mit dem Müll passiert, der bei Ihnen so anfällt? Das ist eine der Fragen, mit denen sich Entsorgungs- & Recyclingfachkräfte beschäftigen. Mülltrennung und -recycling werden immer wichtiger und damit steigt auch der Bedarf an kompetenten Fachkräften mit fachübergreifendem Wissen in der Entsorgungsbranche. 

Um der modernen Kreislaufwirtschaft in unserem Land gerecht zu werden, gibt es seit Mai 2021 den überarbeiteten Lehrberuf "Entsorgungs- und Recyclingfachkraft", der mit dem Ausbildungsbereich zur/zum Abfallbeauftragten zusätzlich aufgewertet wird.

Fertige Entsorgungs- und Recyclingfachmänner und -frauen sorgen für die fachgerechte Behandlung und Verwertung von Abfällen und gefährlichen Problemstoffen wie z.B. Altöle, Lacke, Batterien, Kunststoffe oder Elektronikschrott. Sie beraten und informieren ihre Kund*innen über Mülltrennung und den Umgang mit diesen Problemstoffen. Österreichs Entsorgungs- und Recyclingbranche gilt als zukunftssicher und wächst beständig – diese Spezialist*innen werden dringend benötigt.

Trends & Wandel in der Branche

Die Müllberge wachsen ständig, allein in Österreich fallen jährlich mehr als 60 Millionen Tonnen Abfall an. Um eine Trendwende von der Wegwerfmentalität hin zu nachhaltigen Produktions- und Konsummustern zu schaffen, setzt die Europäische Union klar auf das Konzept der Kreislaufwirtschaft. Kreislaufwirtschaft bedeutet, die natürlichen Ressourcen effizient einzusetzen und erneuerbare Materialien zu bevorzugen, die Lebensdauer von Produkten zu erhöhen und aus Abfallprodukten wieder Neues herzustellen. Bis 2030 sollen – so die Zielsetzung - 70 Prozent des Hausmülls und 80 Prozent des Verpackungsmülls wiederverwertet werden. Aufgrund neuer EU-Vorgaben, rechtlicher Bestimmungen und zahlreicher innovativer Entwicklungen im Bereich Umweltschutz wandelt sich die Abfallwirtschaft immer stärker zu einer Zukunftsbranche – mit einem stetig steigenden Bedarf an kompetenten Fachkräften mit fachübergreifendem Wissen.

Dazu kommen noch die digitalen Anforderungen, die bei den neuen Nachhaltigkeitsstandards eine wichtige Rolle spielen. Die Kennzeichen der Abfallwirtschaft 4.0. sind ihre automatisierte und individualisierte Funktionsweise: Automatisierte Fahrzeuge, gechippte Mülltonnen, Software zur Tourenoptimierung und E-Rechnungen gehören zur Standardausstattung eines modernen Entsorgungsunternehmens ebenso wie Sortierroboter. Sie ermöglichen Ressourcenschonung sowie Zeit- und Kostenersparnis.

Berufsaussichten

Ressourcenknappheit und Klimaschutz sind zentrale Themen unserer Gesellschaft. Der Abfallaufbereitung, also dem Recycling, kommt im Kampf gegen die Klimakrise eine besondere Bedeutung zu. Die Abfall- und Ressourcenwirtschaft in Österreich hat bereits erhebliche Investitionen getätigt und wächst weiter. Daher sind die Berufsaussichten in diesem Bereich auch längerfristig als günstig zu bezeichnen. Arbeitsmarktexpert*innen gehen von einer moderat steigenden Beschäftigung von Entsorgungs- und Recyclingfachkräften aus. Mit dem Ausbildungsbereich zum/zur Abfallbeauftragten innerhalb der modernisierten Lehrausbildung erfährt der Beruf zudem eine Aufwertung, denn gerade die großen Unternehmen benötigen Abfallbeauftragte.

Bildungspfad Entsorgungs- und Recyclingfachkraft im Detail

Dieser Bildungspfad zeigt Ihnen einige Karrieremöglichkeiten auf, die Ihnen offenstehen, wenn Sie sich für den modernisierten Ausbildungsweg zur Entsorgungs- und Recyclingfachkraft entscheiden.

Bereits die dreijährige Lehre vermittelt Ihnen eine inhaltliche Bandbreite an Kompetenzen, die vom Stoffstrommanagement über Abfallberatung und Abfallwirtschaft bis hin zur Digitalisierung reichen.  Die Lehrinhalte umfassen aber auch die relevanten gesetzlichen Bestimmungen bezüglich der Annahme und Verarbeitung von Abfällen. Neu dazugekommen ist in der Lehrausbildung die Qualifizierung zum/zur Abfallbeauftragten, d.h. nach dem positiven Lehrabschluss sind Sie befähigt, die Aufgaben einer/eines Abfallbeauftragten im Sinne des Abfallwirtschaftsgesetzes auszuführen.

Ab 100 MitarbeiterInnen sind Firmen verpflichtet, eine Abfallbeauftragte bzw. einen Abfallbeauftragten zu ernennen. Diese werden normalerweise aus dem Unternehmen selbst rekrutiert. Die Funktion können Sie festigen, wenn Sie nach der Lehre noch die 4-semestrige Werkmeisterschule für Berufstätige in der Fachrichtung Technische Chemie und Umwelttechnik absolvieren. Für eine weitere Spezialisierung gibt es dann am WIFI die Möglichkeit, sich zum/zur Betrieblichen Umweltmanager*in weiterzubilden. Andere Institutionen, die laufend Weiterbildungsangebote in diesem Bereich bereitstellen, sind der Verband der österreichischen Entsorgungsbetriebe (VÖEB) und der österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV).

Wenn Sie jedoch Karriere mit einem Universitätsabschluss machen möchten, empfiehlt es sich, nach der Lehre berufsbegleitend den 7-semestrigen Aufbaulehrgang "Erneuerbare Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit" zu absolvieren. Der Lehrgang schließt mit der Reife- und Diplomprüfung ab und ermöglicht Ihnen damit weiterführende bzw. vertiefende Studien an Fachhochschulen und Universitäten. Außerdem können Sie nach drei Jahren facheinschlägiger Praxis um die Zertifizierung mit der Qualifikationsbezeichnung "Ingenieur" bei einer Zertifizierungsstelle ansuchen.

Anschließend stehen Ihnen zahlreiche Studiengänge an den Fachhochschulen wie bspw. "Bio- u. Umwelttechnik" (an der FH OÖ.) "Energie u. Umweltmanagement" (an der FH Burgenland) oder "Nachhaltiges Ressourcenmanagement" (an der FH Campus Wien) offen. Weiterführende Universitätsstudien im Bereich Abfallwirtschaft sind etwa "Industrielle Umweltschutz- und Verfahrenstechnik" an der Montanuniversität Leoben, "Umwelt- und Bioressourcenmanagement" an der Universität für Bodenkultur Wien oder "Umweltsystemwissenschaften" an der Uni Graz. Ein 6-semestriges Bachelorstudium schließen Sie mit dem akademischen Grad "Bachelor of Science" ab. Das auf das Bachelorstudium aufbauende Masterstudium umfasst wiederum 4 Semester und schließt mit dem "Master of Science in Engineering" oder "Diplom-Ingenieur" ab.

Den universitären Karriereweg können Sie allerdings auch mit der erfolgreich abgelegten Berufsreifeprüfung beschreiten: Die Berufsreifeprüfung, die Sie bereits während Ihrer Lehrzeit beginnen können, ist eine vollwertige Matura, mit der Sie uneingeschränkten Zugang zum Studium haben.

 

Diese Eigenschaften sollten Sie mitbringen:

  • Genauigkeit
  • Handwerkliches Geschick
  • Gute körperliche Verfassung
  • Umweltbewusstsein
  • Flexibilität

 Ihr Start in den Bildungspfad

Ihr Start in den Bildungspfad

Abhängig von Ihrer beruflichen Vorerfahrung haben Sie folgende Einstiegsmöglichkeiten in diesen Bildungspfad:

Entsorgungs- und Recyclingfachkräfte sind bei Entsorgungs- und Recyclingunternehmen (z.B. Müllabfuhr, Großdeponien, Sonderabfallentsorgung, Wiederaufbereitungsanlagen) beschäftigt, aber auch in Recyclingunternehmen für besondere Abfallstoffe wie Papier, Glas, Altmetall, Biomüll und in Industriebetrieben mit eigenen Entsorgungs- und Wiederaufbereitungsanlagen.

Ihre wichtigsten Tätigkeiten sind

  • Abfälle und Reststoffe von den Kund*innen entgegennehmen, wiegen, vermerken, registrieren,
  • Abfallanalysen und -klassifizierungen durchführen, chemische Proben erstellen,
  • abfalltechnische Maschinen, Geräte, Entsorgungs- und Wiederaufbereitungsanlagen bedienen und steuern,
  • Transport- und Hebeeinrichtungen, Förderbänder und Krananlagen bedienen,
  • während der Abfallentsorgungs- und Recyclingprozesse chemische und physikalische Größen wie Druck, Temperatur etc. messen und regeln,
  • Instandhaltungs-, Wartungs- und Reparaturarbeiten an Maschinen und Anlagen durchführen,
  • Dokumentationen, Protokolle und Betriebsbücher führen.

Werkmeister*innen sind qualifizierte technische Führungskräfte, zu deren Kernaufgaben die Koordination der innerbetrieblichen Prozesse sowie die Sicherstellung von Qualitäts- und Arbeitsschutzstandards gehören. Als Praktiker*innen mit theoretischem Wissen zählen Werkmeister*innen zu den gefragtesten Mitarbeiter*innen in Gewerbe und Industrie.

Sie sind im Bereich Umwelttechnik in der Lage

  • Projekte selbstständig zu koordinieren und zu leiten,
  • eigenständig und flexibel in unterschiedlichen Situationen zu agieren,
  • Teams zu leiten und Führungsverantwortung zu übernehmen,
  • eine wirtschaftliche Beurteilung von Projekten und Prozessen durchzuführen.

Betriebliche Umweltmanager*innen sind Spezialist*innen für Umwelt und Chemikalien. Sie tragen Verantwortung für die Einhaltung der Umweltschutzvorschriften innerhalb eines Unternehmens und beraten auch die Geschäftsführung in allen umwelttechnischen Belangen. Ihre Hauptaufgabe liegt aber vor allem in der Kontrolle schädlicher betrieblicher Emissionen und deren Auswirkungen auf die Umwelt. Das Öko-Auditing, also das Erstellen betrieblicher Öko-Bilanzen, fällt ebenfalls in ihren Aufgabenbereich.

Typische Tätigkeiten von betrieblichen Umweltmanager*innen sind bspw.

  • den betrieblichen Schadstoffausstoß erfassen und kontrollieren,
  • Betriebe hinsichtlich Umweltschutz beraten,
  • die Einhaltung der abfallrechtlichen Bestimmungen überwachen,
  • Öko-Bilanzen erstellen,
  • betriebliche Umweltschutzmaßnahmen durchführen,
  • Umweltauswirkungen analysieren,

Abfallbeauftragte haben ebenfalls eine wichtige Funktion im betrieblichen Umweltmanagement. Sie fungieren vielfach als Schnittstelle zwischen dem Unternehmen und den Abfallbehörden. Abfallbeauftragte unterstützen die Betriebsleitung bei der Umsetzung und Einhaltung der Richtlinien zum Abfallwirtschaftsgesetz, sind aber für die Einhaltung von abfallrechtlichen Vorschriften nicht verantwortlich. Sie informieren und beraten hinsichtlich abfallwirtschaftlicher Fragen und organisieren die Umsetzung abfallrechtlicher Bestimmungen gemäß Abfallwirtschaftsgesetz.

Ihre Haupttätigkeiten sind

  • die Überwachung des kompletten Weges des Abfalls: Von der Entstehung oder Anlieferung bis zur Beseitigung,
  • Sicherstellung der Einhaltungen der Gesetze und Verordnungen,
  • Schulung der Mitarbeiter*innen,
  • Weiterentwicklung und Optimierung des betrieblichen Abfallmanagements,

Absolvent*innen des Aufbaulehrgangs „Erneuerbare Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit“ sind Spezialist*innen im Bereich Erneuerbare Energien. Es gibt noch kaum Fachleute mit dieser Ausbildung, sie sind daher am Arbeitsmarkt entsprechend gefragt. Ihnen steht grundsätzlich ein weites berufliches Betätigungsfeld offen.

Beispiele für Branchen, in denen Sie Beschäftigung finden, und für typische Tätigkeiten sind

  • In Produktionsbetrieben: Konstruktion von Komponenten und Baugruppen, Erarbeiten technischer Dokumentationen, Inbetriebnahme von Anlagen, Optimierung von Produktionsabläufen, Pflege des Qualitätssicherungs- und Umweltmanagementsystems, Einkauf von Komponenten, Akquisition und Verkauf von Anlagen, Überprüfung der finanziellen Gebarung des Betriebes
  • In der Öffentlichen Verwaltung (Ministerien, Landesregierung, Gemeinden): Ausarbeitung von Leitlinien, Gesetzen und Verordnungen betreffend z.B. die Bereiche Energie, Wasserrecht und Bauordnung; Ausarbeitung von Förderungsrichtlinien; Bearbeiten von Anträgen zur Errichtung von Windparks; Erstellung und Realisierung von örtlichen Energiekonzepten; Beratung
  • In Energieagenturen: Erstellen von Statistiken und Berichten über den Einsatz Erneuerbarer Energien, Erstellen von Studien für politische Entscheidungen
  • In Planungsbüros: Durchführung von Windmessungen, Erstellen von Ertragsprognosen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen
  • In Elektrizitätsunternehmen: Projektierung von Anlagen auf Basis Erneuerbarer Energien, Ausarbeitung von Werbestrategien für Ökostrom.

Absolvent*innen des Bachelorstudiums „Bio- u. Umwelttechnik“ sind gefragte Expert*innen mit einem umfangreichen Know-how in diesen beiden Zukunftstechnologien. Bedarf gibt es u.a. in den Branchen Abfallwirtschaft/ Abfallverwertung, Agrarbiotechnologie, Bio- und Umweltanalytik, Energiewirtschaft, in der Pharmaindustrie, Umwelt- und Entsorgungstechnik sowie der Wasserversorgung und Abwasserreinigung.

Zu ihren Aufgaben gehören:

  • der Betrieb von bio- und umwelttechnischen Anlagen,
  • Betriebliches Umweltmanagement,
  • die Verbesserung bereits bestehender industrieller Prozesse und Produktionen hinsichtlich der Anforderungen an Ökologie, Ökonomie und Gesundheitsvorsorge,
  • Probennahme und Messungen im umweltanalytischen Bereich,
  • Abfallbeauftragte(r),
  • Mitarbeit in Entwicklungs- und Forschungslaboratorien lebensmitteltechnologischen Untersuchungsanstalten, Pharma- bzw. biotechnologischen Betrieben,
  • Mitarbeit bei Implementierung neuer umweltverträglicher Verfahren in Industrie und Wirtschaft,
  • Ansprechpartner*in für Behörden in Fragen des Umweltschutzes und Fragen zur Erfüllung gesetzlicher Auflagen für bio- und umwelttechnologische Anlagen,
  • Mitarbeit im technischen Verkauf und technischen Kundendienst bei Geräteherstellern,
  • Mitarbeit bei einschlägigen Behörden (Umweltbundesamt).

Absolvent*innen des Masterstudiengangs "Bio- u. Umwelttechnik" stehen dieselben Branchen offen, sie werden aber verstärkt in Leitungsfunktionen (als Abteilungsleiter*in/Gruppenleiter*in, Projektleiter*in) und in Funktionen im Bereich Forschung und Entwicklung eingesetzt. Ihre Haupttätigkeit ist dabei die Planung und Entwicklung von Anlagen. Führungspositionen im technischen Vertrieb kommen ebenfalls in Frage.

Weitere Arbeits- und Einsatzbereiche sind die Leitung von Analytiklabors im Bereich Umweltmanagement in Industriebetrieben oder im Bereich der Bio- oder Umweltanalytik (z.B. in Lebensmittelbetrieben). Auch Tätigkeiten bei Behörden in der Entwicklung von Mess- und Überwachungsstationen werden von ihnen durchgeführt, ebenso gutachterliche Tätigkeiten.

Absolvent*innen des Bachelor- und Masterstudiums "Energie- und Umweltmanagement" sind Fachleute im Bereich Gebäude, Energie und Umwelt. Sie arbeiten in Energie- und Umweltunternehmen, technischen Büros, Umweltschutzorganisationen, Entsorgungsunternehmen und im Anlagenbau.

Ihre Haupttätigkeiten sind

  • die Planung,
  • Ausführung,
  • Kontrolle und
  • Optimierung von technischen Systemen, Produkten und betrieblichen Abläufen mit dem Ziel einer möglichst hohen Energieeffizienz, maximaler Ressourcenschonung und möglichst geringer Umweltauswirkungen.

Weitere Aufgaben und Berufsfelder für Sie sind:

  • Energietechnik und –management,
  • Umwelttechnik und –management,
  • Beratung,
  • Forschung,
  • Verfassen von Nachhaltigkeitsberichten,
  • Erstellung und Umsetzen von Plänen,
  • Monitoring und Umsetzung von gesetzlichen Umwelt- und Naturschutzauflagen.

Absolvent*innen des Bachelorstudiums "Nachhaltiges Ressourcenmanagement" haben genauso hervorragende Berufsaussichten in Produktions- und Abfallwirtschaftsunternehmen, in öffentlichen Einrichtungen und Behörden, technischen Büros, in forschungsnahen Unternehmen oder als selbständige Consulter*innen.

Die Tätigkeiten, die sie dort übernehmen, sind etwa

  • Produktentwicklung,
  • Produktmanagement und die Produktion in Unternehmen,
  • Ressourcenoptimierung und Abfallentsorgung im Rahmen einer Stabsstelle im Unternehmen,
  • Projektverantwortung für die Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit bei Produktneuentwicklungen,
  • Überwachung des betrieblichen Umweltmanagementsystems.

Die beruflichen Perspektiven für die Absolvent*innen der Studienrichtung Industrielle Umweltschutz- und Verfahrenstechnik sind exzellent. Bestens ausgebildet machen sie sowohl in der chemischen und metallurgischen Industrie, im Anlagenbau, bei Energieversorgern, Entsorgungsunternehmen als auch bei Behörden, NGOs und in der Forschung Karriere.

Zu den Tätigkeitsfeldern der Umwelttechniker*innen gehören

  • die Prüfung, Analyse und Überwachung der Stoffströme (z.B. Abwässer und Kläranlagen),
  • die umfassende Beratung der Unternehmen in Umweltfragen und
  • die Planung von Maßnahmen und Verbesserungen,
  • die Verantwortung für die Einhaltung der Umweltgesetze und –vorschriften.

Absolvent*innen des Bachelorstudiums „Umwelt- und Bioressourcenmanagement“ haben eine breit angelegte, interdisziplinäre Ausbildung und verfügen über Kompetenzen im Projektmanagement und in interdisziplinärer Teamarbeit. Sie sind für effiziente und nachhaltige Ressourcennutzung, für Umweltagenden und Corporate Social Responsibility (CSR) in Unternehmen sowie in zivilgesellschaftlichen und öffentlichen Organisationen verantwortlich. Beschäftigung finden sie im öffentlichen Sektor bei Bundes-, Landes-, Bezirks- und Kommunalverwaltungen, internationalen Organisationen sowie Umwelt-, Energie-, und Regionalentwicklungsagenturen. Aber auch bei NGOs, bei Versorgungs- und Entsorgungsunternehmen, Beratungs- und Zivilingenieur*innenbüros und in der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit finden sich Betätigungsfelder für sie.

Master dieser Studienrichtung werden vor allem im Management und in der Führung in Betrieben und öffentlichen Einrichtungen eingesetzt.

Ihre Aufgaben dort sind u.a.

  • das Verfassen von Nachhaltigkeitsberichten,
  • die Organisation und Begleitung von Stakeholderprozessen,
  • die Erstellung und Umsetzung von Businessplänen,
  • Monitoring und Umsetzung von gesetzlichen Umwelt- und Naturschutzauflagen.

 

Mit ihrem Fokus auf Mensch-Umwelt-Systeme haben Absolvent*innen der Fachrichtung Umweltsystemwissenschaften ausgezeichnete Perspektiven im öffentlichen Dienst, Industrie und Privatwirtschaft.

Ihre Tätigkeitsschwerpunkte liegen dabei in

  • Umweltanalytik und Umwelt-Monitoring,
  • nachhaltiger stofflicher und energetischer Nutzung von Rohstoffen,
  • Einsatz und Optimierung ressourcen- und energieschonender Technologien,
  • Projekten mit geologischen/erdwissenschaftlichen Fragestellungen,
  • Bewertung und Erstellung von Strategien und Maßnahmen zur Klima- und Umweltproblematik,
  • Abfallwirtschaft,
  • Energiewesen,
  • Ausbildung und Weiterbildung sowie

 

[General.ScrollToPageTop_de-DE]