Applikationsentwicklung

Programmieren Sie die Zukunft -

Ihre Karriere in der Applikationsentwicklung!

Ein Beruf mit Zukunft: Applikationsentwickler/innen – Coding erstellen Software-Anwendungen für Computer und IT-Systeme. Wer sich für diesen Karriereweg entscheidet, trägt maßgeblich zur Gestaltung digitaler Transformation bei – und zwar in allen Branchen.

Trends und Wandel in der Branche

Die Digitalisierung verändert alle Branchen, wenn auch nicht gleichermaßen schnell. Applikationen – also Computerprogramme, die zur Lösung von Aufgaben bzw. Benutzerproblemen entwickelt werden – sind die Grundlage für die digitale Transformation. Applikationen werden immer vielfältiger. Die zunehmende Digitalisierung und das Nachziehen jener Branchen, deren digitale Transformation noch nicht so weit fortgeschritten ist, verlangt nach immer mehr neuen Applikationen. Dabei sollen einfache, unternehmensbezogene Lösungen rasch und kundenorientiert umgesetzt werden. Mobilität ist bei der Entwicklung von Applikationen ein zunehmend wichtiges Stichwort und verändert auch das Arbeiten im Unternehmen. Klassisches Anwendungsbeispiel: Die Ausstattung des Außendienstes mit Smartphones oder Tablets zur Abfrage von Auftragsdaten, Reparaturanleitungen etc. Das Zusammenspiel unterschiedlicher Software-Systeme erfordert selbstverständlich auch immer mehr Schnittstellenprogrammierung.
Mit der Schaffung des neuen Lehrberufes „Applikationsentwicklung – Coding“ wurde ein wichtiger Schritt gesetzt, um die Berufswelt mit den Anforderungen der Wirtschaft im Rahmen der Digitalisierung zu synchronisieren.

Berufsaussichten

Die Berufsaussichten für Applikationsentwickler/innen sind ausgezeichnet. Die Nachfrage nach qualifiziertem Personal ist aktuell viel größer als das Angebot: Laut Schätzungen der Wirtschaftskammer Österreich können in österreichweit derzeit 5.000 bis 10.000 offene IT-Stellen nicht besetzt werden. Der rasante Fortschritt der Digitalisierung in Verbindung mit dem Nachholbedarf in vielen Branchen sichert die Beschäftigungsmöglichkeiten langfristig ab. Entsprechend wichtig ist die ständige Bereitschaft, neues Wissen zu erlernen.

Bildungspfad Applikationsentwicklung im Detail

Dieser Bildungspfad zeigt die berufliche Entwicklung von der Lehre bis hin zum akademischen Grad „MSc Softwareentwicklung“. Der Einstieg erfolgt dabei über den seit September 2018 möglichen digitalen Lehrberuf „Applikationsentwicklung – Coding“.
Ein gangbarer Qualifizierungsschritt im Anschluss ist die zweijährige Weiterbildung an der Fachakademie für Angewandte Informatik. Der/die ausgebildete Fachwirt/in ist der/die IT-Verantwortliche in Unternehmen. Der Abschluss der Fachakademie ersetzt die gewerberechtliche Unternehmerprüfung und die Ausbilderprüfung ebenso wie die Prüfung zum Fachbereich in der Berufsreifeprüfung, für die das WIFI einen passenden Vorbereitungslehrgang anbietet.

Die absolvierte Berufsreifeprüfung eröffnet den Weg zum Studium an der FH Technikum Wien. Das sechssemestrige Bachelorstudium Informatik kann auch in dualer Form absolviert werden, die eine akademische Ausbildung mit beruflicher Praxis verbindet. Das berufsbegleitende Masterstudium Softwareentwicklung in vier Semestern – ebenfalls an der FH Technikum Wien – krönt diesen Ausbildungsweg mit dem akademischen Titel MSc – Master of Science.  

Diese Stärken heben Ihre Chancen auf eine erfolgreiche Karriere in diesem zukunftsweisenden Bereich:

  • Kundenorientierung
  • Planungs- und Organisationsfähigkeit
  • Technisches Verständnis
  • Kommunikationsstärke
  • Logisch-analytisches Denken
  • Innovationsinteresse

 

Ihr Start in den BildungspfadIhr Start in den Bildungspfad

Stets offen für Neues? Entwickeln Sie sich mit diesen Ausbildungsschritten zur gefragten Fachkraft in der Applikations- bzw. Softwareentwicklung:

Applikationsentwickler/in – Coding

Als Fachkraft mit Lehrabschluss Applikationsentwicklung – Coding arbeiten Sie in Softwareunternehmen oder in Betrieben unterschiedlicher Branchen, in denen Datenverarbeitungsprogramme erstellt, gewartet oder verkauft werden, wie z.B. Versicherungen, Industriebetriebe oder Banken.

Sie

  • setzen sich im Vorfeld der Applikationsentwicklung intensiv mit Kundinnen und Kunden auseinander,
  • programmieren/codieren Applikation oder Applikationsteile und legen dabei besonderes Augenmerk auf eine spätere Änderbarkeit, Erweiterbarkeit sowie auf Benutzerfreundlichkeit, Barrierefreiheit und auf das Verhältnis von Kosten und Nutzen,
  • stellen nach der Erstellung der Applikation sicher, dass alle Kundenanforderungen sowie ein hoher Qualitätsstandard der Programmierarbeit erfüllt wurden,
  • erstellen technische Dokumentationen der von Ihnen codierten Computerprogramme, die klar verständlich die Möglichkeiten, Funktionen und Bedienbarkeit der jeweiligen Applikation beschreiben,
  • führen Schulungen für Kundinnen und Kunden durch,
  • entwickeln mittels geeigneter Abfrageprogrammiersprachen Zugriffe auf – insbesondere bestehende – Datenbanken.

Als Absolvent/in der Fachakademie für Angewandte Informatik sind Sie beispielsweise als IT-Verantwortliche/r oder in einer (Projekt)Leitungsfunktion einer IT-Abteilung tätig.

Sie

  • sind verantwortlich für die anwendungsorientierte Betreuung, Aktualisierung und Weiterentwicklung der betrieblichen IT und passen neue Anwendungen auf die spezifischen Bedürfnisse des Unternehmens an,
  • sind zuständig für die System-Administration, Netzwerk-Administration, Systembetreuung, Systementwicklung und Datenbankbetreuung,
  • verfügen nicht nur über umfangreiches IT-Wissen, sondern vor allem über analytisches Denken, organisatorische Fähigkeiten für Planung und Abwicklung von Projekten und betriebswirtschaftliches Verständnis.

Als Absolvent/in des dualen Bachelor-Studiengangs Informatik verfügen Sie über ein breites Wissen der Informations- und Kommunikationstechnologien. Als Informatiker/in arbeiten Sie in der Software- und Spieleindustrie, im Bereich der IT- und Informationsdienstleistungen, im Groß- und Einzelhandel der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) sowie in den IT-Abteilungen von Unternehmen aller Größen und Branchen.

Sie können

  • Softwaresysteme planen und entwickeln,
  • mobile Anwendungen für verschiedene Plattformen programmieren,
  • Kundinnen und Kunden IT-Prozesse erklären,
  • Kundenanforderungen erheben und daraus Ansätze für Softwarelösungen entwickeln,
  • Projekte selbstständig analysieren und umsetzen,
  • Grafische Benutzeroberflächen nach Usability-Kriterien entwickeln und beurteilen,
  • IT-Security bei Ihrer Arbeit berücksichtigen.

Als Absolvent/in des Master-Studiengangs Softwareentwicklung sind Sie in der Lage, Softwareentwicklungsprozesse in allen Phasen zu planen, leiten und umzusetzen. Mit diesem Know-how haben Sie zahlreiche Möglichkeiten, sich beruflich zu entfalten – beispielsweise als Systemanalytiker/in, Softwareentwickler/in, Anwendungsprogrammierer/in, Web- und Multimedia-Entwickler/in, User Experience (UX)- und Usability Engineer oder Software-Tester/in.

Sie können

  • die Anforderungen für bestehende oder neue Softwareanwendungen und Betriebssysteme analysieren und evaluieren,
  • User Experience Engineering um benutzergerechte Softwarelösungen entwerfen, entwickeln und testen,
  • komplexe Softwarearchitekturen und -systeme spezifizieren, entwickeln, implementieren, einführen, warten und weiterentwickeln,
  • IT-Anwendungen bewerten, vergleichen, planen, entwerfen, implementieren und entwickeln,
  • Software-Tests planen, entwerfen und durchführen,
  • moderne, anwenderfreundliche Bedienkonzepte und Benutzerschnittstellen analysieren, entwerfen, entwickeln, implementieren und testen,
  • komplexe Sachverhalte und Prozesse (von Kunden) identifizieren, analysieren und modellieren,
  • in IT-Projekten mitarbeiten bzw. diese leiten und überwachen.
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