Sportgerätefachkraft

Ein Leben für den Sport –

Ihre Berufung als Sportgerätefachkraft

Bild Sportgerätefachkraft

Das Bewusstsein für aktiven Sport ist heute stärker denn je, das Equipment immer ausgefeilter. Gut beraten ist, wer dem Know-how einer kompetenten Sportgerätefachkraft vertraut. Ein neuer Beruf mit einer sportlichen Zukunft.

Trends und Wandel in der Branche

Österreichs Erwachsene geben jedes Jahr mehr für ihre sportlichen Aktivitäten aus. Der Anstieg an Ausgaben in diesem Sektor ist begründet durch den globalen Megatrend zu einem gesünderen Lebensstil. Davon ist Sport und Bewegung ein wichtiger Bestandteil. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt mindestens 10.000 Schritte pro Tag, eine Herausforderung, die im Berufsleben nicht so leicht zu meistern ist. Die abendliche Laufrunde, Ballsport mit Freunden oder im Verein, das Training im Fitnessstudio oder Bergsportarten wie Wandern, Klettern, Skitouren u.v.m. sind nicht nur ein perfekter Ausgleich im bewegungsarmen Alltag, sondern tun auch der Psyche gut. Sport bewegt, aber auch die Entwicklung der Sportarten ist ständig in Bewegung. Trendsport, Funsport und Extremsport – diese Begriffe stehen für neue – teilweise von klassischen Disziplinen abgewandelte – Sportarten (z.B. Parkour, Slacklining, Snowkiten, Crossgolf, Bouldern, Stand-up-Paddeling) sowie solche, bei denen der Spaß (Skateboarden, Inline-Skating, Seilspringen, Jonglieren etc.) oder das Ausloten bzw. das Überschreiten der eigenen Grenzen (z.B. Basejumping, Cavediving, Eisklettern, Paragliding) im Vordergrund steht. Auch der technische Fortschritt revolutioniert die Sportarten, denken wir etwa an das Radfahren mit E-Bikes. Ob Winter- oder Sommersport, indoor oder outdoor, Trendsport oder klassische Disziplin: Mit der rasanten Entwicklung von Sportgeräten steigt auch der Bedarf an Beratung und Service im Fachhandel. Hier sind Spezialistinnen und Spezialisten gefragt, die Kunden ihren Bedürfnissen entsprechende Sportgeräte empfehlen, einrichten und warten.

Berufsaussichten

Für Sportbegeisterte mit technischem Verständnis und Kundenorientierung eröffnet der Beruf gute Entwicklungschancen, die – beispielsweise bei größeren Sportartikelketten – bis hin zur Filialleitung, Marktleitung oder Regionalleitung führen können. Weitere typische Arbeitsorte sind Werkstätten und Verkaufsräume von Sportfachgeschäften. Wegen des stetigen Anstiegs der Ausgaben im Sportartikelmarkt ist seit 1. August 2019 die Ausbildung zur Sportgerätefachkraft möglich. Dadurch wird dem verstärkten Bedarf nach Beratungs- und Servicekompetenz im Sportfachhandel Rechnung getragen. Aber auch der mobile Einsatz ist möglich, etwa direkt beim Kunden (z.B. Fitnesscenter oder Reha-Institute).

Bildungspfad Sportgerätefachkraft im Detail

BPf_Sportgerätefachkraft

Ausgehend vom Lehrberuf „Sportgerätefachkraft“ kann man den weiteren Bildungswegen entweder im Fachhandel oder aber im Sportgerätebau und –design einschlagen. Der hier abgebildete Bildungspfad stellt die weitere Spezialisierung in Richtung Handel mit Sportgeräten dar – bis hin zur Führungskraft im Sportartikelfachhandel mit dem akademischen Grad „MSc Handelsmanagement“.

Die solide Basis für diesen Karriereweg bildet die dreijährige duale Lehrausbildung. Sie verbindet die Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule.

Das WIFI bietet Vorbereitungskurse für die Lehrabschlussprüfungen an. Diese Lehrgänge sind auch jenen Personen zugänglich, die zur außerordentlichen Lehrabschlussprüfung antreten und somit im 2. Bildungsweg ihre Karriere im Handel starten wollen.

Fachkräfte mit entsprechender Berufserfahrung und erster Führungserfahrung im Handel haben in weiterer Folge die Möglichkeit, an einem WIFI den zweijährigen akademischen Weiterbildungslehrgang Handelsmanagement der Berufsakademie der FHWien der Wirtschafskammer Wien zu besuchen und mit dem akademischen Titel „MSc Handelsmanagement“ abzuschließen.

 

Mit diesen Eigenschaften sind Sie fit für eine erfolgreiche Karriere entlang dieses Bildungspfades:

  • Handgeschicklichkeit
  • Kommunikationsstärke
  • Technisches Verständnis
  • Begeisterung für Sport
  • Kundenorientierung
  • Kaufmännisches Verständnis
  • Verkaufstalent

 

Ihr Start in den Bildungspfad

 

Ihr Start in den Bildungspfad

Auf die Plätze, fertig, los – mit diesen Ausbildungen erreichen Sie in Bestzeit Ihr Karriereziel:

 

Sportgerätefachkraft

Mit einem Lehrabschluss im Beruf Sportgerätefachkraft arbeiten Sie in Werkstätten und Verkaufsräumen von Sportfachgeschäften oder Filialen von Sporthandelsketten. Die Tätigkeit kann Sie aber auch direkt zum Kunden führen, um Sportgeräte vor Ort zu montieren, reparieren und servicieren.

Sie

  • stellen den Kundenbedarf unter Berücksichtigung des Warensortiments fest,
  • beraten Kundinnen und Kunden über die Funktion und Anwendungsweise von Sportartikeln und Sportgeräten (Sommer- und Wintersport – indoor und outdoor),
  • stellen Sportartikel und –geräte ein und passen diese an die Kundenbedürfnisse an (z. B. auf Grundlage von Kraft, Größe, Körpergewicht, Alter, Können),
  • informieren Kundinnen und Kunden über die Pflege und den Servicebedarf von Sportartikeln und –geräten sowie über die fachgerechte Verwendung von Pflegemitteln,
  • wirken bei der Gestaltung und Darbietung des Warenangebots im Shop mit,
  • betreuen den Internetauftritt des Shops mit (z.B. Beantwortung von Kundenanfragen),
  • eruieren Fehler und Störungen an Sportgeräten und bieten Reparaturmöglichkeiten inklusive Preiskalkulation an,
  • führen Service und Montage für Sportartikel und Sportgeräte durch,
  • rüsten Sportgeräte mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen oder Zusatzgeräten aus oder um,
  • erstellen Service- und Materialdokumentationen über die Arbeitsabläufe unter Einsatz digitaler Tools.

Mit dem Abschluss des Lehrgangs MSc Handelsmanagement sind Sie befähigt, strategische Führungsverantwortung zu übernehmen – und das nicht nur im Sportgerätehandel. Ausgestattet mit vielfältigen betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten sind Sie auch in anderen Branchen einsetzbar, die nicht rein auf den Handel beschränkt sind.

Sie

  • sind qualifiziert, Abteilungen in Handelsunternehmen zu leiten – zum Beispiel Einkauf und Warenmanagement, Handelslogistik, Marketing oder Verkauf,
  • können die Position einer Filialleitung oder Regionalleitung in größeren Handelsunternehmen erfüllen,
  • können die Gesamtverantwortung für die Führung eines Handelsbetriebes übernehmen,
  • verstehen es, Teams von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu führen,
  • sind berechtigt und in der Lage, Lehrlinge auszubilden.
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